Für mittelständische Betriebe im Generationenwechsel

Damit Erfahrung
nicht in Rente geht.

Der Kollege, den man bei jeder ungewöhnlichen Frage geholt hat, geht Ende des Jahres. Was er weiß, steht in keinem Handbuch. Wir holen dieses Wissen aus den Köpfen und aus Ihren Ordnern, bringen es in eine Ordnung und machen es durchsuchbar: für Ihre Mitarbeiter und für KI. Auf Hardware im eigenen Haus.

Erfahrung aus Projekten bei
Mercedes-Benz · Volkswagen · Sopra Steria · Deloitte
Übergabewissen
aus Gespräch und Ablage, mit Quelle
Das Problem

Das Wissen ist im Haus.
Nur nicht im Unternehmen.

Ein Teil steckt in Köpfen, die bald in Rente gehen. Der andere liegt in Ordnern, die niemand mehr öffnet. Beides gehört Ihrem Unternehmen, verfügbar ist es trotzdem nicht.

Realität 01 · Wissen im Kopf

Man fragt immer denselben Kollegen

Er weiß, warum die Anlage so gebaut ist, welcher Lieferant zweimal falsch geliefert hat und was man bei dem einen Kunden besser nicht anbietet. Nichts davon ist aufgeschrieben, weil es nie nötig war: Man konnte ja fragen.

Realität 02 · Ablage

Abgelegt heißt nicht auffindbar

Protokolle, Angebote, Prüfberichte, Mails, alles ist da. Nur dauert das Suchen länger als das Nachfragen, also fragt man weiter nach. Solange der Kollege da ist, funktioniert das.

Netzlaufwerk Postfach Aktenordner
Realität 03 · Einarbeitung

Der Neue lernt nur, was zufällig vorkommt

Eingearbeitet wird an dem, was in diesen Wochen gerade anfällt. Der Sonderfall von vor vier Jahren kommt darin nicht vor, und genau der kostet später einen Tag.

Letzter
Arbeitstag

ist der Termin, an dem das Wissen das Unternehmen verlässt. Vorbereitet wird darauf meist nur die Nachbesetzung.

Realität 04 · KI-Fundament

KI beginnt mit guten Daten

Wer eine KI auf ein ungeordnetes Laufwerk setzt, bekommt Antworten in derselben Qualität wie die Ablage. Das Fundament ist nicht die Technik, sondern das, was Sie ihr zu lesen geben.

Ein typischer Verlauf

Die Übergabe war
drei Wochen lang.

So läuft es in den meisten Betrieben ab, und niemand macht dabei etwas falsch. Der Fehler liegt darin, dass Erfahrung erst dann zum Thema wird, wenn die Kündigung oder der Rentenbescheid auf dem Tisch liegt.

1
Sechs Monate vorher

Man weiß es, tut aber nichts

Der Termin steht fest, alle wissen davon. Das Tagesgeschäft läuft weiter, für Dokumentation ist keine Zeit vorgesehen. Man nimmt sich vor, „das rechtzeitig zu machen“.

→
2
Die letzten Wochen

Übergabe heißt Mitlaufen

Der Nachfolger läuft mit und lernt, was in diesen Wochen anfällt. Am Ende steht eine Ordnerstruktur, ein paar Zugänge und der Satz: „Ruf einfach an, wenn was ist.“

→
3
Ein halbes Jahr später

Die Fragen kommen trotzdem

Ein Sonderfall taucht auf, den es schon einmal gab. Man ruft den Ehemaligen an, oder man entscheidet neu und macht die Erfahrung ein zweites Mal. Beides kostet, das zweite mehr.

Vorgehen

Aus Erfahrung wird
Unternehmenswissen

Kein Dokumentationsprojekt, das niemand liest, und keine Software, die Ihre Leute zusätzlich pflegen müssen. Drei Schritte, von denen der erste schon für sich einen Nutzen hat.

1
Schritt 01 · Sichten

Was ist überhaupt da?

Wir sehen uns an, wo Ihr Wissen liegt: Laufwerke, Postfächer, Ordner, Systeme. Sie bekommen schriftlich, was vorhanden, was doppelt und was nur in Köpfen ist. Diese Übersicht gehört Ihnen, unabhängig davon, ob Sie weitermachen.

→
2
Schritt 02 · Sichern

Erfahrung abholen, ohne Aufsatz

Statt Ihre erfahrenen Leute vor ein leeres Dokument zu setzen, führen wir strukturierte Übergabegespräche und lassen sie erzählen. Die Aufnahme wird im Haus transkribiert und in eine feste Form gebracht: Fall, Hintergrund, Entscheidung, Begründung. Geprüft und freigegeben wird von Ihnen.

→
3
Schritt 03 · Nutzbar machen

Auffindbar für Menschen und KI

Das Ergebnis liegt strukturiert im Unternehmen und ist in einem Satz abfragbar. Jede Antwort nennt ihre Quelle mit Datum. Wo nichts dokumentiert ist, sagt das System das, statt sich etwas auszudenken.

Ihre Ablage bleibt, wie sie ist: Netzlaufwerk, Dateiserver oder SharePoint als Quelle, gescannte Altbestände über Texterkennung
Rechte je Rolle: Wer ein Dokument heute nicht sehen darf, sieht es auch über die Auskunft nicht
Keine Aussage ohne Beleg: Dokument, Datum und, wo es darauf ankommt, der Stand
Alles im eigenen Haus, ohne Verbindung nach außen. Aufnahmen und Unterlagen verlassen den Betrieb nicht
Demo

Von der Frage zur
belegten Antwort

Die Aufzeichnung zeigt einen Anlagenbauer, der genau diesen Schritt hinter sich hat: Ein Techniker beschreibt eine Störung in einem Satz. Zurück kommt die Antwort aus den Serviceberichten der Kollegen, mit Datum, Name und Fundstelle, auch aus Berichten von vor mehreren Jahren. Für die Auskunft muss niemand mehr angerufen werden, der das Haus längst verlassen hat. Wie Ihre Unterlagen heißen, spielt für das System keine Rolle. Es läuft auf Hardware im eigenen Haus.

Kunden, Anlagen und Berichte stammen aus einem realitätsnahen Demo-Bestand, es sind keine echten Kundendaten.

Für wen sich das lohnt

Wenn ein Anruf beim
Ehemaligen die Lösung ist

Es geht nicht um Konzernstrukturen. Es geht um Betriebe zwischen 15 und 250 Mitarbeitern, in denen einzelne Personen unersetzlich geworden sind, ohne dass das jemand geplant hätte.

Typisch 01

Ein Wechsel steht an

Rente, Nachfolge oder eine Kündigung in einer Schlüsselrolle. Der Termin ist bekannt, die Übergabe ist noch nicht geklärt.

Typisch 02

Gewachsene Ablage

Zwanzig Jahre Laufwerk, mehrere Generationen von Ordnerlogik, dazu Postfächer und ein Archiv in Papier.

Typisch 03

KI steht auf der Agenda

Sie wollen KI einsetzen und merken, dass die Frage nicht das Werkzeug ist, sondern die Datengrundlage.

Häufige Fragen

Antworten auf Ihre Fragen

Unsere erfahrenen Leute haben keine Zeit für Dokumentation.
+
Sie sollen auch nichts schreiben. Wir arbeiten mit Gesprächen: ein strukturiertes Interview zu einem Themenbereich, in der Regel ein bis zwei Stunden. Die Aufnahme wird im Haus transkribiert und in eine feste Form gebracht, Ihr Mitarbeiter liest am Ende gegen und korrigiert. Erfahrungsgemäß erzählt jemand in einer Stunde mehr, als er in einem Monat aufschreiben würde.
Müssen wir unsere Ablage vorher aufräumen?
+
Nein, und das ist der Punkt: Genau das wäre das Projekt, das nie anfängt. Wir arbeiten mit der Struktur, die Sie haben, und ordnen jedes Dokument über seinen Ablageort zu. Wo etwas offensichtlich doppelt oder veraltet ist, benennen wir es im Bericht. Was Sie damit machen, entscheiden Sie.
Was passiert mit den Aufnahmen und Unterlagen?
+
Sie bleiben bei Ihnen. Transkription, Verarbeitung und Sprachmodell laufen auf Hardware in Ihrem Netzwerk, nach außen besteht keine Verbindung. Es geht nichts an OpenAI, Microsoft oder einen anderen Dienst. Das ist auch der Grund, warum das Ganze bei personenbezogenen Inhalten und vertraulichen Vorgängen überhaupt möglich ist.
Ist das nicht einfach ein Wiki?
+
Ein Wiki lebt davon, dass jemand es pflegt, und genau das passiert im Tagesgeschäft nicht. Hier bleibt die Quelle da, wo sie ohnehin entsteht: im Protokoll, im Bericht, in der Mail, im Übergabegespräch. Gesucht wird darüber hinweg, in normaler Sprache, mit Quellenangabe bei jeder Antwort. Zusätzlich zu pflegen ist nichts.
Woher weiß ich, dass die Antwort stimmt?
+
Weil jede Aussage ihre Quelle mitbringt: Datei, Datum und, wo relevant, der Stand. Sie können jeden Punkt dort nachlesen, wo er herkommt. Steht in den Unterlagen nichts, sagt das System das, statt etwas zu erfinden. Die fachliche Verantwortung bleibt unverändert bei Ihren Mitarbeitern.
Was kostet das und wie lange dauert es?
+
Der erste Schritt, die Sichtung mit schriftlichem Bericht, ist klar abgegrenzt und im Preis fest. Danach entscheiden Sie, ob und in welchem Umfang es weitergeht. Eine erste nutzbare Installation ist üblicherweise in wenigen Wochen erreicht, der Aufwand hängt an Ihrer Hardware und der Zahl der Quellen. Umfang und Preis bekommen Sie schriftlich, bevor Sie sich entscheiden.
Bei uns geht schon in drei Monaten jemand. Ist das zu spät?
+
Nein, aber die Reihenfolge ändert sich: Dann fangen wir mit den Gesprächen an, solange die Person noch da ist, und sortieren die Ablage danach. Das Zeitfenster vor einem Austritt ist der einzige Teil, den man nicht nachholen kann.
Nächster Schritt

Solange der Kollege
noch da ist

30 Minuten, in denen wir Ihre Situation durchgehen. Danach wissen Sie, was sich bei Ihnen sichern lässt und was nicht.

30 Min
unverbindlich
0 €
Erstgespräch
100 %
im eigenen Haus
10+ Jahre
aus Großprojekten